Schmuck kann in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Eine erste Unterscheidung findet mit dem zu verarbeitenden Material statt. Neben den klassischen und begehrten Rohstoffen wie Gold und Silber werden heutzutage unzählige Materialien bei der Schmuckanfertigung verwendet. Platin und Titan, Edelsteine und Perlen sind nur wenige Beispiele dafür. Eine nächste Unterscheidung bringt die Form des Schmuckgegenstandes mit sich. Zum beliebtesten und dem am meist verkauften Schmuck gehören Ringe, Halsketten, Armbänder und Anhänger, die aufgrund des verwendeten Materials und etwaigen Verzierungen sehr kostspielig sein können. Und auch verschiedene Anlässe führen zum Tragen speziellen Schmuckes. Zwei bedeutende Beispiele wären hierfür der Trauerschmuck auf der einen Seite und Brautschmuck auf der anderen.
Häufig tragen Frauen deutlich mehr Schmuck als Männer. Sie beschränken sich nach der Vermählung meist auf einen Ehering und auf funktionellen Schmuck in Form einer Uhr für das Handgelenk. Frauen hingegen haben im 20. Jahrhundert Schmuck für sich entdeckt. Um immer mit den aktuellen Modetrends mithalten zu können und den eigenen Schmuck darauf abstimmen zu können, wurde Modeschmuck entwickelt. Er wird aus eher unedlen Materialien wie Glas und ähnlichem gefertigt und bleibt somit für jeden erschwinglich. Daher erfreut sich Modeschmuck vor allem bei Mädchen im Jugendalter großer Beliebtheit. Aber auch ältere Frauen greifen häufig zu Modeschmuck, den es in allen Farben und Formen gibt. Nicht selten wird er als Ersatz für echten Schmuck verwendet, wenn Frau oder Mann allergisch gegen ein bestimmtes Material wie Nickel etc. reagiert.
Die Verwendung von Schmuck zur Zierde hat eine lange Tradition. Funde aus der Steinzeit zeugen von der Herstellung von Halsketten, Anhängern und Armbändern aus Materialien, die einfach zu finden und leicht zu bearbeiten waren. Am häufigsten anzutreffen sind Anhänger aus Muscheln, Bernstein und Perlen. Während der Bronzezeit und der Entdeckung der Metallverarbeitung geht der Trend hin zu widerstandsfähigeren Materialien wie Bronze und Kupfer, das Schmuckhandwerk bildet sich als eigenständiger Industriezweig heraus. Bis dahin war Schmuck ein bedeutendes Handelsgut, das gegen Nahrung und andere wertvolle Güter eingetauscht wurde. Später wurde Schmuck zu hohen Preisen verkauft.